Statuten

I. Name, Sitz und Zweck

Art. 1 Unter dem Namen „Pfadi Zofige“ besteht in Zofingen eine anerkannte Pfadiabteilung im Sinne der Statuten der Pfadi Aargau (Art. 7ff) und der Statuten der Pfadibewegung Schweiz (Art. 1, Abs. Name) und hat ihren Sitz in Zofingen.

Art. 2 Die Abteilung organisiert sich als Verein mit Statuten im Sinne von Art. 60 ff des schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Art. 3 Der Zweck der Abteilung richtet sich nach dem Zweck und den Zielen der Pfadibewegung Schweiz (PBS) (Art. 1+2)

Die Abteilung erklärt die Statuten, Reglemente, Weisungen und Stufenprofile der PBS und der Pfadi Aargau (PA) für sich als verbindlich und anerkennt die darin festgelegten Grundsätze und Richtlinien, insbesondere Gesetz und Versprechen.

II. Mitgliedschaft

Art. 4 Aktivmitglieder

Aktivmitglieder sind alle ordnungsgemäss in die Abteilung aufgenommenen und im Bestandesverzeichnis geführter Mitglieder.

Dies sind:

1. Stufe:           Bienli und Wölfe

2. Stufe:           Pfadfinderinnen und Pfadfinder

3. Stufe:           Cordée und Pioniers

4. Stufe:           Ranger und Rover

Aktive Leiter/innen

Mitglieder der Organe

Abteilungskomitee

Art. 5 Passivmitglieder

Als Passivmitglieder können Personen oder Institutionen bezeichnet werden, welche die Abteilung regelmässig unterstützen.

Art. 6 Eigenständige Vereine:

Altpfadfinder Verein Zofingen (APV-Zofige)

Handballclub Pfadi Zofige (HC-Pfadi Zofige)

Art. 7 Beitragspflicht

Alle aktiven Mitglieder mit Ausnahme von aktiven Leiter/innen und Mitglieder der Organe sind beitragspflichtig.

Art. 8 Die Aufnahme

Nach einer Probezeit von etwa drei Übungen ¸übergibt der/die verantwortliche Leiter/in dem Gast das Anmeldeformular. Wenn die Abteilungsleitung das vom Inhaber der elterlichen Sorge unterzeichnete Anmeldeformular erhalten hat, beginnt die Mitgliedschaft und Beitragspflicht.

Art. 9 Der Austritt

Der Austritt eines Aktivmitgliedes erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an die Abteilungsleitung, bei Minderjährigen mit Unterschrift der Inhaber der elterlichen Gewalt.

Austritte während des Jahres entbinden nicht von der Beitragspflicht für das laufende Jahr.

Art. 10 Ausschluss und Rekurs

Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch den Abteilungsrat nach Anhören des betreffenden Mitgliedes. Der Ausschluss ist schriftlich zu begründen.

Den Ausgeschlossenen steht innert 14 Tagen nach der schriftlichen Eröffnung des Ausschlusses ein Rekursrecht zu. Ein Rekurs hat aufschiebende Wirkung und muss innert zwei Monaten behandelt werden. Erste Rekursinstanz ist der Kantonalvorstand, zweite und letzte Instanz ist der Bundesvorstand.

III. Organisation und Führung der Abteilung

Abteilungsleitung

Kleiner Führerrat (KFR)

Führerrat (FR)

Abteilungsrat (AR)

Abteilungskomitee (AK)

Hüttenkommission

Kasse und Buchhaltung

Materialverwalter/in

Heimverwalter/in

Adressverwalter/in

Bekleidungsstelle

APV

Art. 11 Allgemeines:

Jedermann trägt die persönliche Verantwortung für den ihm anvertrauten Tätigkeitsbereich.

Jede/r Leiter/in ist verpflichtet, bei ihrer/seiner Tätigkeit den Zielen der PBS nachzuleben. Es ist eine nach persönlichen Möglichkeiten und Kräften sorgfältige Führung anzustreben. Die jeweilige Stufenmethodik soll mit einbezogen werden. Beim Auftreten von Schwierigkeiten ist die vorgesetzte Leiterschaft in Kenntnis zu setzen.

Wo Mädchen und Buben der gleichen Stufe angehören, oder wenn Übungen oder Anlässe mit beiden Geschlechtern gemeinsam durchgeführt werden, muss gewährleistet sein, dass alle Aktivitäten beiden Geschlechtern gerecht werden und dass sie von entsprechend ausgebildeten Leiterinnen und Leitern gemeinsam geführt werden.

Jede Stufe sorgt für Aktivitäten, die der ganzheitlichen Entwicklung des betreffenden Alters und Geschlechts angepasst und auf die pfadfinderischen Erziehungsziele ausgerichtet sind. Als Grundlage gelten Zweckartikel und Stufenprofile der PBS.

Art. 12 Die Abteilungsleiterin, der Abteilungsleiter

1. Als Abteilungsleiterin und/oder Abteilungsleiter kommt in Frage, wer  volljährig ist und eine

    entsprechende Ausbildung (Panoramakurs und AL-Ausbildung) absolviert hat. Ist kein/e Leiter/in,  

     die/der diese Voraussetzungen erfüllt, zu einer Amtsübernahme bereit, so hat der Abteilungsrat in

     Zusammenarbeit mit der Kantonalleitung eine Übergangslösung zu finden.

2. Die/der Abteilungsleiter/in werden vom Abteilungsrat gewählt. Doppelbesetzung ist erwünscht!

3. Die Amtsdauer beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl ist mehrmals möglich.

4. Bei jeder Wahl und Wiederwahl besitzt die Kantonalleitung das 

    Vetorecht.

Art. 13 Aufgaben und Befugnisse der Abteilungsleiterin und/oder des Abteilungsleiters:

1. Er/sie verpflichtet die Abteilung durch seine/ihre Unterschrift, bei Doppelbesetzung des Amtes zu zweien, ansonsten alleine.

2. Er/sie sorgt gemeinsam mit dem KFR für eine gute Führung aller Stufen und sorgt für eine angemessene Verwaltung der Abteilung.

3. Er/sie koordiniert die Arbeit des KFR und leitet dessen Sitzungen.

4. Er/sie vertritt die Abteilung nach aussen, d.h. besonders gegenüber den Eltern, dem Kantonalverband,

     den Bundesorganen, den Behörden und der Öffentlichkeit.

5. Er/sie lässt sich für seine/ihre Aufgaben gemäss dem Ausbildungsmodell der PBS ausbilden.

6. Er/sie ist dafür besorgt, dass die Leiter/innen gut auf Abteilungs-, Kantons- und Bundesebene

     ausgebildet werden.

7. Er/sie sorgt für seine/ihre Nachfolge und führt diese in das Amt ein.

8. Er/sie ist besorgt, dass in geeigneter Weise eine ständig nachgeführte Mitgliederliste geführt wird.

9. Bei Schwierigkeiten, die der Abteilungsleiter/die Abteilungsleiterin auch in Zusammenarbeit mit dem

     KFR oder dem Abteilungskomitee nicht zu lösen vermag, wendet er/sie sich an die Kantonalleitung.

Art. 14 der kleine Führerrat (KFR)

1. Der Abteilungsleiter und/oder die Abteilungsleiterin bilden mit den Stufenverantwortlichen und

    allenfalls den Vertreter/innen der ¸übrigen Arbeitsbereiche den KFR.  Die  Mitglieder des KFR tragen

     gemeinsam die Gesamtverantwortung für die Abteilung. Für die Koordination der Arbeit ist der

     Abteilungsleiter und/oder die  Abteilungsleiterin zuständig.

2. Beide  Geschlechter  müssen  angemessen  vertreten sein.  Es ist eine nach partnerschaftlichen

     Grundsätzen gestaltete Leitung der Abteilung  anzustreben.

Art. 15 Aufgaben des kleinen Führerrats

1. Alle wichtigen Angelegenheiten der Abteilung werden beraten und entschieden.

2. Der KFR legt Schwerpunkte für die Tätigkeit der Abteilung fest und sorgt für den erzieherischen Wert

     der Aktivitäten in den Einheiten.

3. Er sorgt dafür, dass möglichst viele Mitglieder der Abteilung die ihrer persönlichen Entwicklung

     entsprechende Pfadilaufbahn durchlaufen. Er lässt sich dabei von den Stufenprofilen der PBS leiten.

4. Er berät und betreut die Leiter/innen.

5. Er plant die Ausbildung auf Abteilungsebene und ist dafür besorgt, dass alle Leiter und Leiterinnen die

     ihrer Aufgabe entsprechende Aus- und Weiterbildung erhalten.

6. Er erstellt das jährliche Abteilungsbudget unter Mithilfe des/der Kassiers/in und damit verbunden die

     Stufenbudgets.

7. Er ist zuständig, dass mindestens einmal im Jahr eine Abteilungszeitung erscheint.

8. Er pflegt die Kontakte nach aussen, d.h. besonders zu den Eltern, zur Kantonalleitung, zu anderen

     Jugendorganisationen am Ort und zur Lokalpresse.

9. Der KFR bestimmt ¸über nicht budgetierte Ausgaben im Rahmen der Kompetenzsumme.

Art. 16 Der Führerrat (FR)

1. Dem Führerrat gehören alle aktiven Leiter und Leiterinnen der Abteilung an. Die Einberufung und

    Leitung des FR obliegen dem/der Abteilungsleiter/in.

2. Der FR tritt bei Bedarf, aber mindestens einmal pro Quartal zusammen.

3. Alle anwesenden aktiven Leiter/innen haben Stimmrecht. Bei Abstimmungen gilt das relative Mehr.

4. Dem/der Abteilungsleiter/in steht das Vetorecht zu. Dieses kann durch Beschluss des darauffolgenden

     Abteilungsrat beseitigt werden.

5. Über gefasste Beschlüsse muss ein Protokoll geführt werden.

Art. 17 Aufgaben und Befugnisse des Führerrats

1. Gegenseitige Orientierung ¸über das Leben in den einzelnen Stufen

2. Festlegung und Organisation der Übertritte.

3. Festsetzung des Abteilungskalenders

4. Vorbereitung und Koordination der Lager

5. Führen des Abteilungsbuches

6. Nachführen der Adresslisten

7. Bestimmt die Vertretung der Abteilung in die Hüttenkommission. Bringt Vorschläge und Anliegen der

     Abteilung in die Hüttenkommission ein.

8. Überwachung ¸über Verwendung und Verwaltung des gesamten Materials in Zusammenarbeit mit

     dem/der Materialverwalter/in

Art. 18 Der Abteilungsrat (AR)

1. Der Abteilungsrat ist die oberste Instanz der Abteilung. Der AR wacht, über die Statuten und

     Traditionen, den Geist und die Haltung der  Abteilung.

2. Die ordentliche Sitzung erfolgt jährlich nach Abschluss des Vereinsjahres (31. Dezember) und wird

     durch den/die Abteilungsleiter/in einberufen.

3.  Ausserordentliche Sitzungen können vom/von der Abteilungsleiter/in oder mit jeweiligem

     Mehrheitsbeschluss  durch den KFR, den FR, den AR oder durch 1/5 aller stimmberechtigten

     Mitglieder. Die  Einberufung obliegt in jedem Fall dem/der Abteilungsleiter/in.

4. Der Vorsitz obliegt dem/der Tagungspräsidenten/in

5. Der Abteilungsrat umfasst die gesamte Leiterschaft, die Verwaltung, das Abteilungskomitee, die

     Hüttenkommission und den Handballclub HC-Pfadi Zofige.

     Stimmberechtigt sind:

§         1-2 Abteilungsleiter/in

§         alle aktiven Leiter/innen

§         1 Kassier/in

§         1 Adressverwalter/in

§         1 Bibliothekar/in

§         1-2 Heimverwalter/in

§         1-2 Materialverwalter/in

§         1 Aktuar/in

§         2 Revisoren/innen

§         1 Verwalter/in der Bekleidungsstelle

§         6-9 Mitglieder des AK

Personen mit mehreren Ämtern haben nur eine Stimme.

Bei Abstimmungen und Wahlen gilt das absolute Mehr der anwesenden Stimmberechtigten.

Art. 19 Aufgaben und Befugnisse des Abteilungsrates

1. Der AR wählt den/die Tagungspräsidenten/in

2. Der AR wählt die Rechnungsrevisoren/innen

3. Der AR wählt den/die Abteilungsleiter/in

4. Der AR bestätigt die Wahl oder Mutation von Verwaltung und Abteilungskomitee

5. Der AR setzt den jährlichen Mitgliederbeitrag fest.

6. Der AR genehmigt das Protokoll der letzten Sitzung

7. Der AR genehmigt die Jahresrechnung, den Revisorenbericht und das Budget.

8. Der AR genehmigt die Jahresberichte der Abteilungsleitung, der Stufen und der Verwaltung. Durch die Genehmigung wird die Leiterschaft und die Verwaltung von ihren Pflichten für das Berichtsjahr entlastet.

9. Der AR nimmt Kenntnis von Neu- und Wiederabschlüsse von Verträgen. (Die Kenntnisnahme kann auch erst nach dem Vertragsabschluss erfolgen.)

10. Der AR behandelt zusätzliche Geschäfte gemäss Traktandenliste. Die Eingabefrist der Traktanden bei

     dem/der Abteilungsleiter/in liegt 14 Tage vor der jeweiligen Sitzung.

11. Der AR legt die jährliche Kompetenzsumme fest.

Art. 20 Schwierigkeiten

Bei Schwierigkeiten, welche nicht am Abteilungsrat gelöst werden können, ist der Kantonalverband zur Vermittlung und wenn nötig zum Entscheid anzurufen.

Der Abteilungsrat wendet sich in diesem Falle an den/die Präsidenten/in des Kantonalvorstandes. Diese/r informiert die Kantonalleitung und den Kantonalvorstand, welche gemeinsam entscheiden.

Art. 21 Das Abteilungskomitee (AK)

1. Der Abteilung steht ein Komitee von Eltern und  Ehemaligen zur Seite.

2. Das AK besteht aus maximal 11 Personen. Der/die Abteilungsleiterin gehört ihm von Amtes wegen an.

     Weitere Mitglieder:

·        2-3 Eltern von aktiven Mädchen der  Pfadi Zofige       

·        2-3 Eltern von aktiven Knaben der  Pfadi Zofige

·        2-3 Ehemalige (APV, Eltern von ehemaligen Mitgliedern, ehemalige Mitglieder der Pfadi Zofige)      

·        Bei Bedarf weitere aktive Leiter/innen

3. Das Abteilungskomitee konstituiert sich selber und wird vom Abteilungsrat bestätigt.

4. Die Amtsdauer beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich.

5. Der Präsident/die Präsidentin des Abteilungskomitees koordiniert und leitet die Komiteesitzungen. Die

     Einberufung und Leitung der Sitzung obliegen dem Präsidenten oder der Präsidentin. Das AK

     versammelt sich mindestens einmal jährlich.

6. Der/die Abteilungsleiter/in darf nicht zugleich Vorsitzender des Abteilungskomitees sein.

Art. 22 Aufgaben des Abteilungskomitees

1. Das AK unterstützt und fördert die Abteilung, lässt der Abteilungsleitung jedoch volle Freiheit in der

     Pfadiarbeit.

2.  Das AK ist Bindeglied zwischen Pfadieltern und Leiter/innen.

3.  Bei Bedarf führt das AK eine gemeinsame Sitzung mit dem KFR durch.

4. Bei Bedarf kann das AK die Abteilungsleitung auf dessen Wunsch von administrativen Arbeiten entlasten. Die Arbeiten sind auf jeden Fall auf bestimmte Zeit festzulegen.

5. Das AK sucht zwei Rechnungsrevisoren und schlägt diese dem AR zur Wahl vor.

6. Wenn nötig, unterstützt es die Abteilungsleitung und den KFR bei der Pflege der Beziehungen zu den

     Behörden, der Presse und der Öffentlichkeit.

7. Das AK unterstützt die Abteilung bei Spezialanlässen.

8. Das AK stellt eine Delegation von max. 11 Personen an den Abteilungsrat (inkl. Abteilungsleiter/in)

9. Das AK stellt eine Delegation an allfällige kantonale AK-Sitzungen.

10. Bei Schwierigkeiten zwischen Abteilungsleitung und Abteilungskomitee, welche nicht am

     Abteilungsrat gelöst werden können, ist der Kantonalverband zur Vermittlung und wenn nötig zum

     Entscheid anzurufen.

     Abteilungsleitung oder Abteilungskomitee wenden sich in diesem Falle an den/die Präsidenten/in des

     Kantonalvorstandes. Diese/r informiert die Kantonalleitung und den Kantonalvorstand, welche

     gemeinsam entscheiden.

Art. 23 Die Hüttenkommission

1. Die Hüttenkommission besteht aus 5 Mitgliedern. Sie setzt sich aus Vertretern der Abteilung und des APV-Zofige zusammen. Der APV- Zofige stellt zwei Personen, die Abteilung drei Personen in die Hüttenkommission. Von der Abteilung muss eine Person des Abteilungskomitees Einsitz in die Hüttenkommission nehmen. Die anderen zwei Vertreter werden vom Führerrat bestimmt.

2. Die Hüttenkommission ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem APV-Zofige und der Abteilung.

Art. 24 Aufgaben und Befugnisse der Hüttenkommission

1. Die Hüttenkommission verwaltet das Pfadiheim „Rosshimmel“ an der Bottenwilerstrasse.

2.  Die Hüttenkommission bestimmt ¸über Instandhaltung, Renovationen und Ausbauten des Pfadiheimes

     im Rahmen des Budget des APV-Zofige.

3. Die Hüttenkommission regelt die Benutzung des Pfadiheimes durch die Abteilung und durch

     Drittpersonen mit Weisungen und Pflichtenhefte.

4. Die Hüttenkommission legt den Aufgabenbereich des/ der Heimverwalter/ in durch Pflichtenheft fest.

5. Das Pfadiheim steht im Eigentum des APV Zofige. Ihm obliegt die Finanzierung aller Beschlüsse der

     Hüttenkommission. Die Abteilung kann für ausserordentliche Investitionen oder Aufgaben mit

     Arbeitsleistungen zugunsten des Pfadiheimes beigezogen werden. Die Abteilung haftet nicht für

     Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Pfadiheim.

IV. Verwaltung der Abteilung

Art. 25 Finanzen

1. Der Mitgliederbeitrag wird vom Abteilungsrat alljährlich so festgelegt, dass die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen zusammen mit den ¸übrigen Einnahmen der Abteilung zur Deckung der vorgesehenen Ausgaben genügen. Er beträgt zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung dieser Statuten Fr. 45.-- pro Jahr

2. Der KFR  erstellt unter Mitwirkung des/der Abteilungskassiers/in alljährlich ein Budget.

3. Die Ausgaben der Abteilung setzen sich im wesentlichen zusammen aus:

·        Auszahlen der Stufenbeiträge gemäss Budget

·        Anschaffung und Unterhalt von Material und Zelten

·        Mitgliederbeiträge an PBS und Kantonalverband

·        Prämien für die vom Kantonalverband abgeschlossene Unfall- und Haftpflichtversicherung.

·        Prämien für Material- und Mobiliarversicherungen

·        Laufende Ausgaben für Führung und Administration

·        Beiträge an Anlässe der Abteilung oder einzelner Stufen, wenn die Belastung der Teilnehmer sonst zu hoch ausfallen würde.

Art. 26 Ausgabekompetenzen

Ausserordentliche Ausgaben, welche nicht im Budget enthalten sind, verfügt der KFR jährlich ¸über eine Kompetenzsumme. Die Kompetenzsumme wird jährlich vom AR festgelegt. Bei höheren Ausgaben entscheidet der AR.

Art. 27 Kasse und Buchhaltung

1. Der/die Abteilungskassier/in führt eine geordnete Buchhaltung ¸über Einnahmen und Ausgaben der Abteilung. Er/sie legt dem Abteilungsrat jährlich eine abgeschlossene Rechnung vor. Diese gibt Aufschluss ¸über den Rechnungsverkehr und den Vermögensbestand aller Kassen und Spezialfonds.

2. Der/die Kassier/in ¸überprüft innerhalb der Abteilung die Führung aller weiteren Kassen.

3. Der/die Kassier/in hilft dem KFR das alljährliche Budget zu erstellen

4. Die Rechnung ist vor der Abnahme durch zwei vom AR gewählten Revisoren/innen zu prüfen. Die

Revisoren/innen dürfen weder aktive Leiter/innen, noch der/die Kassier/in oder Tagungspräsident/in des AR sein.

Art. 28 Weitere Kassen

Die Stufenkassen, Stammkassen oder Spezialfonds müssen von dem/der Kassier/in revidiert werden. Sie gehören zum Abteilungsvermögen.

Art. 29 Haftung

Für Verbindlichkeiten der Abteilung haftet nur deren Vermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

Art. 30 Versicherung der Mitglieder

1. Für jedes aktive Mitglied der Abteilung besteht eine vom Kantonalverband abgeschlossene, subsidiär

     wirkende Unfallversicherung sowie eine Haftpflichtversicherung für alle Pfadianlässe.

2. Die Versicherungsprämie wird mit dem kant. Jahresbeitrag beglichen.

3. Der Abschluss  von Versicherungen für Mobiliar, Material, Fahrzeuge etc. ist Sache der Abteilung.

Art. 31  Der/ die Materialverwalter/in

1. Ein/eine sachkundige/r Materialverwalter/in ist verantwortlich für die Pflege und Verwaltung des

     Abteilungsmaterials.

2. Er/sie sorgt für eine ordnungsgemässe Kontrolle der Ein- und Ausgänge, sowie für eine periodische

     Wartung des Materials.

3. Eigentümerin des Materials, auch das desjenigen der einzelnen Gruppen, ist die Abteilung.

Art. 32 Der/ die Heimverwalter/in

1. Der/die Heimverwalter/in führt kleinere Reparaturen und Unterhaltsarbeiten gemäss Pflichtenheft der

     Hüttenkommission durch.

2. Der/die Heimverwalter/in kontrolliert die Einhaltung der Weisungen für die Benutzung des Pfadiheimes durch die Abteilung.

Art. 33 Der/die Adressverwalter/in

1. Der/die Adressverwalter/in führt in geeigneter Weise ein ständig nachgeführtes Verzeichnis¸ über die Mitglieder der Abteilung.

2. Der/die Adressverwalter/in ist verantwortlich, dass Mutationen erfasst werden.

Art. 34 Die Bekleidungsstelle

1. Die Bekleidungsstelle bietet den Mitgliedern möglichst günstig Ausrüstungsgegenstände, Uniformen,

Abzeichen und Drucksachen der PBS an. Massgebend für die Verkaufspreise ist die Preisliste der offiziellen Material- und Bekleidungsstelle der PBS.

2. Der/die Verwalter/in der Bekleidungsstelle organisiert die Vermittlung von Occassionsausrüstung.

3. Der/die Verwalter/in der Bekleidungsstelle hilft dem AK bei der Organisation der jährlichen Kleiderbörse.

4. Der/die Verwalter/in der Bekleidungsstelle führt eine ordentliche Buchhaltung. Mindestens einmal im Jahr ist ein Inventar zu erstellen. Die Kontrollen obliegen dem/der Kassier/in.

5. Das Inventar und Vermögen der Bekleidungsstelle gehört zum Abteilungsvermögen.

V. APV und Gönner

Art. 35 Die Abteilung soll mit dem eigenständigen APV-Zofige und Gönner/innen regelmässig Kontakte pflegen und sie ¸über Tätigkeiten der Abteilung informieren.

VI. Statutenänderungen

Art. 36 eine Änderung dieser Statuten erfolgt durch den Abteilungsrat mit der Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder. Die Revisionsanträge sind auf der Traktandenliste zusammen mit der Einladung mindestens zwei Wochen vor der Sitzung zu verschicken.

Änderungen treten mit der Genehmigung durch die Kantonalleitung und den Kantonalvorstand in Kraft.

VII. Auflösung der Abteilung

Art. 37 Die Auflösung

1. Eine Auflösung der Abteilung erfolgt durch den Abteilungsrat mit einer Mehrheit von 2/3 aller Mitglieder.

Sie kann nur an einer Sitzung erfolgen, die eigens zu diesem Zweck vier Wochen im Voraus einberufen wurde. An der Sitzung muss ein/e Vertreter/in des Kantonalvorstandes anwesend sein.

2. Vor einer Auflösung ist die Kantonalleitung zu informieren, welche mithilft, eine Auflösung nach

     Möglichkeit zu vermeiden.

3. Über vorhandene Vermögenswerte ist ein Inventar zu erstellen, welches dem Kantonalvorstand zuzustellen ist.

4. Vorhandene Vermögenswerte sind für einen Wiederaufbau einer Pfadiabteilung am gleichen Ort

während 10 Jahren bereitzuhalten. Die Aufbewahrung wird dem APV der Pfadi Zofige¸ übertragen. Nach Ablauf dieser Frist liegt die Entscheidung ¸über die Verwendung bei der Vollversammlung dieses Vereins. Vorgängig muss das Einverständnis des Kantonalvorstandes ¸über den geplanten Verwendungszweck eingeholt werden.

VII. Inkraftsetzung dieser Statuten

Art. 38 Vorliegende Statuten der Pfadiabteilung „Pfadi Zofige“ wurden am Abteilungsrat vom 14. März 2001 genehmigt und treten nach der Genehmigung durch die Kantonalleitung und den Kantonalvorstand in Kraft.

Zofingen, 14. März 2001

Für die Abteilung: Abteilungsleiterin

Simone Dietschi, Chnopf                  

Kantonalleitung und Kantonalvorstand genehmigen vorliegende Statuten der Pfadiabteilung “Pfadi Zofige“.

Aarau, ....................

Für die Kantonalleitung: ....................

Für den Kantonalvorstand: ....................

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